Herstellung
Die Arbeit des Imkers
Wir entnehmen dem Bienenvolk die Waben mit dem Honig, die dann möglichst bald ausgeschleudert werden. Im Kern des Bienenvolkes herrscht im Sommer eine ziemlich konstante Temperatur von ca. 35° C, die zum Außenbereich hin abnimmt. Dadurch hat der Honig eine gewisse "Stockwärme". Diese Wärme wird ausgenutzt, da stockwarmer Honig leichter geschleudert und gesiebt werden kann.
Nach dem Schleudern beginnt eine der wichtigsten Arbeiten des Imkers:
Die Honigaufbereitung
Um eine erneute Erwärmung und damit eine unnötige Schädigung der Inhaltsstoffe des Honigs zu vermeiden, füllen wir den Honig gleich nach der Schleuderung in Gläser. Auch dadurch heben wir uns von den Honigimporteuren und Großabfüllstellen ab, die ihren Honig in Großgefäßen einkaufen und vor dem Abfüllen erwärmen müssen.
Vor dem Abfüllen muß der Honig in die richtige Konsistenz gebracht werden. Angestrebt wird eine feinsteife und streichfähige Konsistenz, die es der menschlichen Zunge erst ermöglicht, das Aroma richtig zu erschließen. Dafür braucht der Imker viel Erfahrung, da jeder Honig anders auf seine Bearbeitung reagiert. Die Hauptmaßnahme besteht darin, den Honig zu rühren, was aber zum richtigen Zeitpunkt und mit der richtigen Intensität und Dauer geschehen muß.
Die Lagerung
Nach dem Abfüllen muss der Honig richtig gelagert werden:
- Die optimale Lagertemperatur liegt bei 10° C.
- Die optimale relative Luftfeuchte liegt bei 50-60%.
- Honig sollte dunkel gelagert werden, da viele Inhaltsstoffe lichtempfindlich sind.
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